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Integration erfolgreich gestalten :

Soziales

v.l. Dietmar Nietan, Guntram Schneider, Marco Emunds

Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider zur Diskussion in Jülich

SPD lädt ein zur Bürgerbeteiligung

„Wir möchten die Bürger an der Erstellung unseres Wahlprogramms zur Kreistagswahl beteiligen“, so Dietmar Nietan, der Vorsitzende der SPD im Kreis Düren, bei der Begrüßung der rund 50 Gäste auf dem SPD-Bürgerforum mit Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider. Die SPD hatte deshalb zu einer öffentlichen Diskussion mit dem Minister zum Thema „Integration erfolgreich gestalten“ nach Jülich in das Restaurant „Pasqualini“ in der Wohnanlage an der Zitadelle geladen.

In seiner Einführungsrede machte Integrationsminister Schneider deutlich, dass drei Dinge für eine gelungene Integration notwendig sind: Zum einen müsse jeder gut Deutsch sprechen können. Deutsch sei Verkehrssprache. Diese sei aber keine Absage an Mehrsprachigkeit. Ganz im Gegenteil würde die Beherrschung von mehreren Sprachen ein klarer Vorteil auf dem Arbeitsmarkt sein. Zum anderen müssten alle akzeptieren, sich an unsere Verfassung und unseren Rechtsordnung zu halten. Damit sein ein klares Bekenntnis zu unserer Demokratie und unseren Grundrechten wie der Gleichstellung von Frau und Mann verbunden. Als dritten Punkt führte der sozialdemokratische Minister aus, dass zu einer gelungenen Integration die sozialen Voraussetzungen stimmen müssten. „Chancengleichheit, Teilhabe an Bildung und Erwerbsarbeit sowie ein Wahlrecht auf kommunaler Ebene gehören dazu“, so Minister Schneider.

Der Vorsitzende der SPD-Jülich, Marco Emunds, schlug im Anschluss den Bogen in den Kreis Düren. Er lobte die gelungene Integrationsarbeit beispielsweise des TTC Indeland oder des Fightclub aus Jülich. „Für Integration ist Bildung unerlässlich“, bekräftigte Emunds noch einmal. „Wir brauchen im Kreis gut ausgestattete Schulen mit sanierten Gebäuden und ausreichend Schulsozialarbeitern. Oft haben die Kommunen für die Schulen vor Ort aber nicht ausreichend Geld, weil unter der CDU/FDP-Mehrheit im Kreis die Kommunen immer mehr Geld über die Kreisumlage an den Kreis abgeben müssen. Das muss sich ändern“, kritisiert Emunds die Situation im Kreis Düren. 

In der anschließenden Diskussion wurde hervorgehoben, wie wichtig eine dauerhafte Finanzierung von Stellen für Schulsozialarbeit wäre. Auch wurde deutlich, dass im Kreis Düren ein Handlungskonzept zur Bekämpfung von Kinderarmut bei Deutschen als auch bei Migranten fehlt.

„Wir wollen gleiche Chancen für alle Menschen, die auf Dauer in Deutschland und im Kreis Düren leben. Dafür muss im Kreis Düren noch einiges getan werden. Endlich müssen im Kreishaus klare Prioritäten auf Bildung und Präventionspolitik gelegt werden, “, fasste der SPD-Vorsitzende Nietan die Diskussion zusammen.

 

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